Ausstrahlung am 03. April 2004 | Moderator: Hugo Egon Balder
Was ist der seit 1999 jährlich in Deutschland stattfindende „Zipfel Gipfel“?
Ein Treffen des westlichsten, nördlichsten, östlichsten und südlichsten Zipfels Deutschland, in einer Stadt, zu gemeinsamen Aktivitäten um den Tourismus anzukurbeln.
Warum erfand ausgerechnet ein Leichenbestatter aus Kansas City die Telefonwählscheibe?
Er hatte Angst, dass die Telefonistinnen von der Vermittlung bestochen wären und seine Konkurrenten bei einem Todesfall - sie konnten die Gespräche schließlich mithören – informieren würden; deshalb erfand er die Telefonwählscheibe, mit der er ohne Vermittlung zu erreichen war und lies sie später patentieren.
Was ist die „Kieler Puppe“?
Eine Körperumrissschablone des durchschnittlichen Menschen; (erstmals 1975 vorgestellt von der Uni Kiel) dient der Anpassung von Möbeln, Autos, usw.
Warum kam Kathy Switzer beim Boston-Marathon 1967 nur dank ihrer Bodyguards ins Ziel?
Frauen durften damals nicht teilnehmen; der Funktionär wollte sie aus dem Feld ziehen, doch die männlichen Läufer verhinderten dies.
Warum wird „Mr. Spock“ immer nur mit seinem Nachnamen angesprochen?
Der Vorname ist für Menschen unaussprechlich.
Was ist der „Honecker-Buckel“?
Die Mitte der 80er-Jahre buckelartige Auswölbung der Geburtskurve; Honecker hatte damals das Kinderkriegen finanziell belohnt.
Was ist der „Blow Door Test“?
Ein Test mit einer Tür, mit der man die Luftdichtheit von Gebäuden überprüft (diese Tür wird eingesetzt und ein Gebläse erzeugt einen Überdruck)
Wer oder was ist eine Sackschnalle?
Eine Schnalle mit der ein Sack abgeschnürt wird; (z.B. bei Mühlen)
„Einen guten Schnitt machen“ - woher kommt diese Redewendung?
Wenn ein Bauer im Mittelalter einen guten Schnitt - eine gute Ernte – machte verdiente er mehr auf dem Markt.
Warum wurden die weltweit ersten Stücke Würfelzucker mit roter Lebensmittelfarbe eingefärbt?
Die Frau eines Zuckerfabrikanten verletzte sich beim „kleine Zuckerstücke vom großen Zuckerhut abschlagen“; da Zucker kostbar war bot sie den Gästen auch diesen blutroten Zucker an; der Zuckerfabrikant lies die ersten Stücke rot färben und schenkte sie seiner Frau, in Erinnerung an diesen Unfall, nachdem sie in bat Zucker kleiner zu produzieren.