Folge 296

Ausstrahlung am 27. Oktober 2007 | Moderator: Hugo Egon Balder

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Gestellte Fragen 6 Fragen
FRAGE 1

Was ist eine Reiselatte?

ANTWORT:

Ein Fachbegriff aus der Fliegerei: Propeller waren in den Anfängen der Fliegerei aus Holzlatten. Bei vielen Propellerflugzeugen kann die Winkelstellung der Propeller verändert werden. Während das Flugzeug ist in der Luft (also auf Reise) ist, sollte eine möglichst flache Winkelstellung gewählt werden (dadurch verringert sich der Luftwiderstand und damit auch der Spritverbrauch). Diese Winkelstellung heißt deshalb Reiselatte.

FRAGE 2

Was ist ein Schneehöschen?

ANTWORT:

Eine Kolibriart die im Südamerikanischen Hochgebirge lebt. Gegen die dort herrschende Kälte haben diese Kolibris ein dichtes, weißes Federkleid um die nackten Beine herum, das aussieht wie ein Höschen.

Gelöst durch: Bernhard Hoëcker
FRAGE 3
ZUSCHAUERFRAGE

Was ist der so genannten „Käseschneider“-Effekt?

ANTWORT:

Wenn ein Piercing sich in die Haut einschneidet wie ein Messer in Käse.

FRAGE 4

Warum versalzen die Mensa-Köche der Uni Giessen in regelmäßigen Abständen absichtlich ein paar Gerichte?

ANTWORT:

Diese Gerichte stehen als Dekoration und Beispiel am Eingang der Mensa. Damit diese Gerichte nicht einfach weggenommen werden, werden sie versalzen.

Gelöst durch: Barbara Schöneberger Bernhard Hoëcker
FRAGE 5

Warum versprüht ein Mann einmal in der Woche im Keller eines Mainzer Hauses 25 Liter Wein mit einer Gartenspritze?

ANTWORT:

In diesem Keller wurde früher Sekt gelagert. Heute ist es ein Museum. Damit die Temperatur in diesem Keller konstant zwischen 7 und 11 Grad beträgt, muss ein Pilz (das so genannte Kellertuch) an den Wänden sein. Dieser Pilz entsteht normalerweise automatisch durch die Feuchtigkeit von lagernden Weinen oder Sekte. Da dort aber nichts mehr lagert, muss dieser Pilz künstlich erzeugt werden (um für Touristen „echte Bedingungen“ zu simulieren). Und das wird gemacht, indem einmal in der Woche die Wände in diesem Keller mit 25 Litern Wein besprüht werden.

FRAGE 6

Brettgeld – was ist das?

ANTWORT:

Extrem beschädigte Banknoten (bzw. die Einzelteile davon) können zur Deutschen Bundesbank geschickt werden. Dort werden sie auf einem speziellen Holzbrett wieder zusammengesetzt. Wenn mehr als 50% des Scheines noch vorhanden ist, wird die Banknote ersetzt. Diese beschädigten Scheine heißen deshalb Brettgeld.