Ausstrahlung am 26. Juli 2008 | Moderator: Hugo Egon Balder
Warum heißt der Beamtenbaum „Beamtenbaum“?
Dieser Baum bekommt seine Blätter erst Ende Mai und verliert sie bereits wieder im Oktober. Das heißt er kommt sehr spät und geht sehr früh; deshalb heißt er „Beamtenbaum“.
Warum gehen die Spieler auf dem Golfplatz in Refrath erst zu einem Baum am Waldrand, bevor sie an Bahn 5 abschlagen?
An diesem Baum hängt in sechs Meter Höhe ein Spiegel in dem man ein uneinsehbares Stück der Bahn 5 sehen kann. So kann man vor dem Abschlag kontrollieren ob die Bahn frei ist, denn ein Golfball kann bei hoher Geschwindigkeit auch tödlich sein.
Warum wird der Turm der St.Josef-Kirche in Groningen „betrunkener Turm“ genannt?
Dieser Turm ist sechseckig und auf jeder Seite befindet sich eine Uhr. Egal wo man steht immer wenn man auf diesen Kirchturm schaut, sieht man zwei Seiten mit jeweils einer Uhr; man sieht also doppelt; so als wenn man betrunken wäre und deshalb alles doppelt sieht.
Woher stammt die Redewendung „den Faden verlieren“?
Aus der griechischen Mythologie: Ariadne war die Tochter des kretischen König Minos. Sie hatte einen Geliebten Namens Theseus und als dieser in das Labyrinth gejagt wurde in dem sich der menschenfressende Minotaurus befand, steckte sie ihm ein Wollknäul zu, damit er wieder aus dem Labyrinth herausfinden konnte. Diesen „Faden der Ariadne“ durfte Theseus also auf keinen Fall verlieren, sonst wäre er verloren gewesen. (Es gibt aber auch viele andere Theorien die erklären, woher diese Redensart stammen könnte – siehe Internet)
Was versteht man unter einer „vergifteten Hand“?
Griffe und Schläge in asiatischen Kampftechniken die mit zeitlicher Verzögerung zum Tod führen heißen „vergiftete Hand“, weil sie wie ein schleichendes Gift wirken. Die Wirkungsweisen dieser Techniken hängen mit Vitalpunkten und Meridianen zusammen, wie sie auch in der chinesischen Medizin bekannt sind.
Was versteht man unter „Rauschzeit“?
Die Brunftzeit beim Schwarzwild (z.B. Wildschweine) heißt Rauschzeit. Die Tiere „rauschen“ dabei wild und ungestüm durch die Wälder.